AUF!leben – Zukunft ist jetzt! KOMPAKT

Bei unserem Programm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt“ motivieren wir junge Menschen auf vielfältige Weise zum gemeinsamen Erleben und voneinander Lernen und bringen sie in einen Austausch miteinander. Zahlreiche Wochenend- und Ferienprojekte finden mit einer Dauer von 2 bis 14 Tagen im direkten Umfeld in Deutschland sowie auch im europäischen Ausland statt und sind ausgerichtet auf Freizeitgestaltung, Persönlichkeitsentwicklung, Kompetenzerwerb und soziales Lernen.

Zielgruppe:

„AUF!leben KOMPAKT“ bringt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 1 und 26 Jahren in einem „kurzen und kompakten Rahmen zum Aufleben.“ Unser Verein legt dabei einen hohen Wert auf den interkulturellen und inklusiven Charakter unserer Angebote, sodass besonders Teilnehmende mit schwierigen Lebenssituationen und Startvoraussetzungen, das heißt beispielsweise geringe Deutschkenntnisse, Beeinträchtigungen, schwierige Familiensituationen, an unserem Programm teilnehmen können.

Hintergrund:

Durch Theaterworkshops, Kinderferienprogramme, Sport-/Naturcamps, Kultur- und Bildungsreisen unterstützen wir bundesweit Kinder und Jugendliche dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Unser Fokus ist das Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts. Wir unterstützen und stärken junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsbildung. Durch außerunterrichtliche Angebote fördern wir soziales Lernen sowie die Bindungen von Kindern und Jugendlichen untereinander.


Veranstaltungen:

Das Team von Pyramidea ist mit den Teilnehmenden unterwegs in: Schwarzwald, Allgäu, Köln, Dresden, Spanien, Irland.


Kontakt:

Ihr wollt mitmachen oder mehr über das Projekt erfahren?

Dann meldet euch gerne beim Team von Pyramidea:
info[@]pyramidea[.]de

Projektlaufzeit: 01.12.2021 – 31.08.2022


‘N guten, Habibi!

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Kindern und Jugendlichen Spuren hinterlassen. Das Projekt „‘N guten, Habibi!“ will hier ansetzen und junge Menschen wieder zusammenbringen, um ihre Entwicklung zu unterstützen, Stärken zu betonen und den kulturellen Austausch zu fördern.

Bei „‘N guten, Habibi!“ wird ein Ort der kulinarischen und interkulturellen Begegnung geschaffen, an dem Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Spiel und Spaß eine gesunde Ernährung vermittelt wird. Hierfür werden im Restaurant „Chez Fritz“ (Murrwiesenstr. 20, 71570 Oppenweiler) verschiedene Back- und Kochworkshops für drei Altersgruppen umgesetzt. Die altersgerechten Angebote sind inklusiv und stehen daher allen interessierten jungen Menschen offen.

Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren ist eine Aktionswoche geplant, in der sie einen Ernährungsführerschein machen können. Dabei lernen die Teilnehmenden ein wertschätzendes, umwelt- und klimafreundliches Handeln kennen.

Junge Menschen zwischen 12 und 15 Jahren können wöchentlich an Koch- und Backworkshops teilnehmen. Neben der Nachhaltigkeit und Regionalität von Lebensmitteln wird dabei auch die Herkunft der Teilnehmenden kulinarisch berücksichtigt.

Für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren werden drei Termine pro Monat angeboten. Zwei interkulturelle Themenabende bieten nicht nur Raum für das gemeinsame Kochen, sondern auch für Lesungen und Vorträge. Außerdem findet einmal im Monat ein Open Brunch statt, zu dem die gesamte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Hier können die Teilnehmenden den Besucher*innen ihre Herkunft vorstellen, indem sie Speisen aus ihren Herkunftsländern anbieten.


Veranstaltungen:


Kontakt:

Ihr wollt mitmachen oder mehr über das Projekt erfahren?

Dann meldet euch gerne bei Chiara Dörsam unter:
chiara[.]doersam[@]pyramidea[.]de │ 0177 5978354

Projektlaufzeit: 15.01. – 31.08.2022


Fugees Akademie

Pyramidea hat gemeinsam mit der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. und der Jugendagentur gGmbH eine Fortbildungsakademie gegründet: die Fugees Akademie. Diese richtet sich mit ihrem Angebot an Menschen mit Flucht- und Migrationsbezug sowie an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus der Jugend- und Migrationsarbeit.

Durch das Fortbildungsangebot für Jugendliche sollen junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte dazu ermächtigt werden, selbst als Referent*innen und Jugendgruppenleiter*innen aktiv zu werden. Dafür werden zum Beispiel Präsentationstechniken, Inhalte der Jugendarbeit sowie die Themen Selbstdarstellung und politische/gesellschaftspolitische Bildung vermittelt.

Die Angebote für Fachkräfte werden teilweise von den Jugendlichen selbst umgesetzt und sollen Fachkräften somit neue Blickperspektiven eröffnen. Behandelt werden Themen wie interkulturelles Verständnis, globale Flucht und Migration, neue Methoden der Jugendpartizipation, Didaktik und Lernmanagementsysteme sowie gesellschaftspolitische Inhalte.

Das Bildungsangebot findet online und offline statt.


Veranstaltungen:


Kontakt: 

Ihr möchtet euch mit uns engagieren oder mehr über das Projekt erfahren?

Dann meldet euch gerne bei Danaé C. Panissié unter: 
danae[.]panissie[@]tgbw[.]de | 0711 888 999 – 26

Projektlaufzeit: 01.07.2020 – 30.09.2022


RefuAktion

RefuAktion ist kein Projekt FÜR geflüchtete Personen, sondern es wird VON uns Geflüchteten selbst initiiert und angeboten.

Hierbei können wir unsere Fähigkeiten und Interessen einbringen, indem wir einzelne Miniprojekte/ Workshops sowohl für andere Geflüchtete als auch für deutsche und zugewanderte junge und alte Menschen aus dem sozialen Umfeld anbieten. Dadurch erhoffen wir uns, dass Geflüchtete anders wahrgenommen werden und wir das friedliche Zusammenleben stärken können.

Die Miniprojekte können dabei ganz unterschiedlich aussehen, z.B. in Form eines mehrwöchigen Angebots, einer einmaligen etwas aufwändigeren Aktion oder ein mehrtägiges Programm.

Unser wichtigstes Ziel ist, ein friedliches Miteinander zu erreichen und kulturelle Vielfalt erlebbar zu machen. Dies versuchen wir, indem wir Menschen unterschiedlichster Herkunft ansprechen und zu den Miniprojekten einladen. Mit viel Spaß können wir kulturellen Austausch anregen. Ein weiteres Ziel ist, dass die engagierten Geflüchteten ihr Selbstbewusstsein stärken und sich als Bereicherung der Gesellschaft in ihrem direkten Umfeld erleben können.

Ihr findet uns auch auf Instagram und könnt euch dort über unsere Aktivitäten informieren.


Veranstaltungen:


Kontakt:

Du willst dich mit uns engagieren und bei dem Projekt dabei sein? Schreib uns auf pyramideaev[@]web[.]de.

Projektlaufzeit: 01.06.2020 – 30.04.2021


Gefördert von:

Mutadamin – Tafel to go

– Ein Projekt des Kubus e.V. in Kooperation mit Pyramidea e.V., gefördert durch die Aktion Mensch



FÜR WEN?:

Kund*innen der Backnanger und Murrhardter Tafel; insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sowie Familien.
Personen, welche durch die aktuelle Corona-Krise einen finanziellen Engpass erleiden.

WANN?:

  • 01.05.2020 – 31.10.2020

WAS?:

Einmalige Lieferung eines Einkaufs mit Grundnahrungsmitteln und anderen Bedarfen des täglichen Lebens (Hygieneartikel, Waschmittel) frei Haus.
Jede Tasche wird mit den selben Grundnahrungs- und Hygieneartikeln gefüllt, ergänzt durch kleine individuelle Wünsche (z.B. bestimmte Obstsorten, Schokolade,..).
Die Kosten des Einkaufs und der Lieferung sind über das Projekt abgedeckt!

Ausgenommen sind Alkohol, Tabakerzeugnisse und Zeitschriften.

Die Lieferung erfolgt ehrenamtlich durch Jugendliche mit Fluchterfahrung!


WIE?: Kontaktaufnahme über


Ein Projekt von


In Kooperation mit


Refuactive

Geflüchtete junge Menschen als Coaches und Aktive

Pyramide e.V. führte mithilfe von Fördermitteln der Jugendstiftung Baden-Württemberg mehrere Miniprojekte mit Jugendlichen zwischen 16 und 27 Jahren mit Fluchterfahrung durch.

Dabei wurden die jungen Menschen mit Fluchtgeschichte darin bestärkt, selbst eigene Miniprojekte anzubieten und ihre Ressourcen und Kompetenzen für andere einzusetzen. Ganz nebenbei konnten sie dadurch in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden.

Durch die Teilnahme von Jugendlichen mit und ohne Fluchtgeschichte an den jeweiligen Miniprojekten/Workshops kam es zu einem gegenseitigen Kennenlernen. Dies führte zum Abbau von Ressentiments und Ängsten und ließ sogar neue Bekannt- und Freundschaften entstehen.

Beispielsweise wurde ein Gitarrenkurs von einem jungen Mann mit Fluchtgeschichte geplant und durchgeführt. Die Teilnehmenden waren vielfältig und es kam zu einem kulturellen Austausch zwischen den Jugendlichen. Bei dem anschließenden gemeinsamen Beisammensein, konnten gegenseitige Geschichten von den jeweiligen Heimatländern ausgetauscht werden.

Weitere Projekte waren exemplarisch ein interkultureller Kurs zum Selbstschutz für Frauen mit und ohne Fluchtgeschichte oder ein Lesekreis in deutscher und englischer Sprache.

Während des gesamten Projektes wurden die Jugendlichen von Fachpersonal begleitet und erhielten am Ende ein bestärkendes und positives Feedback.

Teilweise konnten längerfristige ehrenamtliche Tätigkeiten zwischen Jugendhäusern und den Jugendlichen etabliert werden.


Veranstaltungen:


Gefördert von:

Refuactives

Das Empowerment von Geflüchteten stand bei Refuactives im Vordergrund. Geflüchtete konnten Miniprojekte in den unterschiedlichsten Bereichen selbstständig organisieren, um Begegnungsorte für Menschen aller Nationen zu schaffen.

Hierbei wurde das Ehrenamt von Geflüchteten gefördert, indem sie diese Angebote eigenständig gestaltet und umgesetzt haben. Beispielsweise hat ein geflüchteter Arzt aus dem Irak einen Gesundheitsworkshop konzipiert, um geflüchtete Menschen für Gesundheit und Fitness zu sensibilisieren und ihnen die Vorgehensweise in Deutschland im Fall eines Notfalls zu erklären.

Ein weiteres Miniprojektbeispiel ist der Nachhilfekurs in den Sommerferien für verschiedene Schulfächer, den ein geflüchteter Schüler aus Afghanistan anderen geflüchteten Schülern angeboten hat.

Darüber hinaus gab es eine musikalische Reise um die Welt in Form eines Begegnungskonzerts, zahlreiche Sportworkshops, Kreativworkshops und vieles mehr.


Veranstaltungen:


Gefördert von: